Vor zwanzig Jahren reichte Tim Berners-Lee als Angestellter des Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire (CERN) bei seinem Vorgesetzten einen Vorschlag für ein Computersystem ein, dass einen gezielten Zugriff auf die zahlreichen Forschungesergebnisse des CERN erleichtern sollte, indem es diese per Hyperlinks miteinander vernetzt. Dieser Moment gilt heute als Geburtsstunde des World Wide Web. Neben der grundsätzlichen Idee eines solchen Netzwerks und der Entwicklung der Programmiersprache (HTML), des Protokolls (HTTP) und der URIs (heute URLs) ist vor allem die Mitbegründung und Mitarbeit im World Wide Web Consortium (W3C) als sein wichtigster Beitrag für den Erfolg des WWW zu sehen.
Wenn ich irgendwann realisieren würde, dass ich mit Anfang dreißig das System erfunden habe, in dem heute der Großteil des geschäftlichen und ein immer größerer Teil des sozialen Lebens stattfindet, würde ich mir eine griechische Insel (oder eine Bucht oder wenigstens ein Haus, angeblich hat Berners-Lee von seinen Leistungen finanziell nie besonders profitiert) kaufen und in dem Bewusstsein, dass nichts bedeutenderes mehr kommen kann, Oliven kauend in den Sonnenuntergang blinzeln. Genau wegen dieser Einstellung werde ich aber wohl auch nie entsprechende Erfindungen machen. Und so entwickelt Berners-Lee auch heute noch große Ideen, vor allem zu dem, was folgen könnte auf das Web, wie wir es kennen und präsentiert diese hier und da, beispielsweise auf einer TED Conference. Weniger konkret als vor zwanzig Jahren, etwas weniger überzeugend, aber dennoch sehr interessant und unterhaltsam.
Tim Berners-Lee: The next Web of open, linked data
19. März 2009
20 Jahre Web: Und was kommt jetzt?
3. März 2009
IA Konferenz 2009: Die Referenten und ihre Vorträge
Vorgestern hat Jan Jursa im Namen des Organisationsteams die Referenten der IA Konferenz 2009 und ihre Vorträge veröffentlicht. Insgesamt sehr vielversprechend. Ein Programm im Sinne eines zeitlichen Ablaufs gibt es noch nicht, vermutlich werden wieder mehrere Sessions parallel gehalten, daher an dieser Stelle schon mal meine ganz persönlichen Empfehlungen:
Claudia Armbrüster, Head of User Experience Architecture bei Syzygy in Bad Homburg, präsentiert die Studie "Von Google bis zur Antragsstrecke - Handlungsempfehlungen für die Gebrauchstauglichkeit von Vertragsshops", die sie zusammen mit Anja Rau und Katharina Horst verfasst hat. Die Studie wurde im Rahmen des jährlichen Usability Monitors von Syzygy veröffentlicht und steht als PDF zum Download zur Verfügung.
Anja Rau segelt seit kurzem als Senior User Experience Planner unter der Flagge von Leo Burnett und hält auf der Konferenz zusammen mit Björn Brockmann, der den gleichen Titel trägt, eine Präsentation zum Thema "Globale IA für globale Marken". Zunehmend wichtig und häufig unterschätzt.
Jutta Korn, Group Head Information Architecture bei Tribal DDB und mit fast zehnjähriger Berufserfahrung ausgestattet, hat in der Tageszeitung Hamburger Abendblatt in der Reihe "Was macht eigentlich ein ..." bereits das Berufsbild des Informationsarchitekten dargestellt und führt das in ihrem Konferenzbeitrag mit der Frage "Der Informationsarchitekt: Coach oder Regisseur?" weiter aus. Sicherlich besonders für Teilnehmer, die sich diesem Beruf gerade annähern, sehr interessant.
Patrick Roelofs war der Vorgänger von Jutta Korn bei Tribal DDB bis er die Agentur eparo mitbegründete. Möglicherweise der Grund, dass der Titel des Vortrags, den er zusammen mit Inken Petersen, Teamleader User Experience bei XING, hält, der gleichen Frageform folgt: "IA und agile Software-Entwicklung: eine schwierige Beziehung?" Ein Thema, das aktuell sehr viel diskutiert wird und folgerichtig auch in dem Beitrag "Agile User Centred Design" von Oliver Emmler und Wolf Nöding von InterComponentWare berücksichtigt wird.
Holger Deist aus dem UX Methods Team von SAP wird mit Wolfgang Teusch ein sehr detailliertes Modell des "Visual Modeling im UCD-Prozess" präsentieren. Konzentrierte zehn Jahre Erfahrung in der Definition von UX-Prozessen.
Wolfgang Tittmann, User Experience Director bei Neue Digitale / Razorfish und Johannes Kleske, ebendort Information Architect sowie Dozent für Social Software an der FH Darmstadt, erklären "Das User Ecosystem: wie UX, Media und Social Media zusammenwachsen".
IA Konferenz 2009: Die Referenten und ihre Vorträge
2. März 2009
4. IA Cocktail Hour in Frankfurt
Mit 16 Jahren verirrt man sich auf der Suche nach seinen Vorbildern noch ab und zu, und so bewunderte ich damals nicht nur Don Johnson und Philip Michael Thomas als Sonny Crockett und Ricardo Tubbs in Miami Vice unter der ewigen Sonne Floridas (obwohl ich mich Slippern auch in den 80ern immer verweigert habe), sondern auch Tom Cruise und Bryan Brown als Brian Flanagan und Douglas Coughlin in dem Film Cocktail (genaugenommen nur bis zu der Stelle im Film, an der Bryan Brown für sich erkennt, dass in Hinblick auf Frauen echte Liebe wichtiger sei als die Tatsache, dass sie reich, feierwütig und blond sind und Manhatten verlässt). Dass der Aufenthalt in Bars nun schließlich doch so eng mit meiner beruflichen Tätigkeit verknüpft sein würde, wenn auch nicht als Barkeeper, so doch als Information Architect und Designer, war nicht zu erwarten und ist daher umso erfreulicher. So werde ich am Abend des 05.03.2009 im Moksha im Nordend Frankfurts (Rotlintstrasse 28) sein, um an der 4. IA Cocktail Hour teilzunehmen. Die Einladung von Wolf Nöding und Norbert Hadwiger richtet sich an alle "Informationsarchitekten und Interessierte in und um Frankfurt" die sich fachlich austauschen, ihre Netzwerke enger knüpfen oder einfach alte Kollegen wiedertreffen wollen.
4. IA Cocktail Hour in Frankfurt
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28. Januar 2009
User Experience Deliverables
Die Beiträge in seinem Blog können nicht immer das Niveau des unbestrittenen Informationsarchitektur-Klassikers mit dem Eisbären auf dem Cover halten. Gestern hat Peter Morville dort jedoch eine erfrischend kurz gefasste und dennoch sehr vollständige und jeweils mit Beispielen versehene Aufzählung von Deliverables veröffentlicht, die im Rahmen des User Experience Design Process eine Rolle spielen. Alles durch die (imaginäre) Brille eines Informationsarchitekten betrachtet und ohne den Anspruch, den Entwicklungsprozess selbst oder die konkreten Zusammenhänge darzustellen. Und gerade dadurch sehr nützlich.
User Experience Deliverables
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9. Januar 2009
Vorträge des World Usability Day
Am 13. November letzten Jahres war World Usability Day und auch in vielen Städten in Deutschland gab es aus diesem Anlass Veranstaltungen mit zahlreichen Vorträgen. Einige davon sind in der Zwischenzeit in verschiedenen Formen veröffentlicht worden.
Berlin: Videos
Hamburg: Videos, Slides und Fotos
München: Slides und Fotos
Rhein-Ruhr: Slides und Fotos
Stuttgart: Video, Slides und Fotos
Wiesbaden: Slides und Fotos
17. Dezember 2008
Präsentationen und Posters der UPA Europe 2008
Die Präsentationen und Poster der UPA Europe 2008, der ersten Konferenz des europäischen Ablegers der Usability Professionals’ Association, stehen online als PDF-Dateien zur Verfügung. Bemerkenswert ist die Vielfalt der Perspektiven, aus denen das Thema Usability betrachtet wurde. Daher ist es auch schwierig, trotz der vielen guten Beiträge einen Favoriten zu benennen. Es lohnt sich aber in jedem Fall, einen der derzeit so dunklen Abende in die Lektüre der Slides zu investieren.
Präsentationen der UPA Europe 2008
Poster der UPA Europe 2008
7. Dezember 2008
Wie wahr, wie wahr...
Jeffrey Zeldman, Publisher und Editor-in-Chief des Online-Magazins A List Apart hat in seinem Blog eine Liste mit 20 Dingen veröffentlicht, von denen man sich wünscht, dass sie einem niemals während der Entwicklung eines Web-Projekts begegnen, auf die man aber dennoch früher oder später stösst. "Guarantee: All incidents taken from life." Das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung nur bestätigen, genauso aber auch den Hinweis, dass es sich trotz allem um Ausnahmen handelt, denn "most clients are good clients, and some clients are great clients".
Nicht Zeldman selbst, sondern Keith LaFerriere hat bei A List Apart unter der Überschrift Flexible Fuel: Educating the Client on IA eine sehr ausführliche, in die Phasen "discovery and initial approval" und "design and development" unterteilte Aufstellung der Deliverables von Informationsarchitekten veröffentlicht und sie mit Ausführungen versehen, welche Vorteile die damit verbundene Arbeit dem Kunden bringt. Angesichts der nach wie vor recht spärlichen Qualität der Ausbildungsmöglichkeiten für IAs und angesichts des detaillierten Wissens zahlreicher "great clients" über den Wert guter IA ist nur vielleicht die Zielgruppe des ansonsten sehr guten Artikels nicht ganz richtig gewählt.
20 signs you don’t want that web design project
Flexible Fuel: Educating the Client on IA
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20. November 2008
IA Konferenz 2009: Call for Papers
Dieses Mal findet die IA Konferenz in Hamburg statt: Am 16. und 17. Mai des kommenden Jahres sollte selbst im Norden der Frühling Einzug gehalten haben, so dass sich meine Heimatstadt von ihrer besten Seite zeigen dürfte. Beim letzten Mal in Stuttgart kamen knapp 200 Informationsarchitekten zusammen, um sich auszutauschen und den größtenteils hochwertigen Vorträgen zu folgen. So wie sich das Bewusstsein für das Thema Informationsarchitektur zurzeit entwickelt, sollten es in Hamburg noch einige mehr werden, wenn schon auf das IA InfoCamp nach Berlin fast 100 Interessierte kamen (Stefan Freimark hat davon eine sehr gute Zusammenfassung geschrieben, so dass ich mir das an dieser Stelle spare und einfach darauf verlinke). Während es in Berlin ganz Barcamp-like ausreichte, einen Post-It mit seinem Namen an eine Fensterscheibe zu kleben, erfordert die Konferenz in Hamburg die Einreichung eines "Beitragsvorschlags", zu der ab sofort aufgerufen wird. Das Thema lautet Business und Praxis, der Schwerpunkt der Vorträge wird diesmal auf "Erfahrungsberichte, Feldstudien und dem konkreten Einsatz von Methoden im IA-Alltag" gelegt. Und als Keynote Speaker konnte, tatataataaa, IA-Urgestein Lou Rosenfeld gewonen werden.
IA Konferenz 2009
7. November 2008
3. IA Cocktail Hour in Frankfurt
Am 27. 11. treffen sich die Informationsarchitekten der Metropolenregion (was für ein Wort) Rhein/Main nebst Gefolge zum dritten Mal in Frankfurt zum Erfahrungsaustausch und Networking. Damit das ganze (in jeder Hinsicht) nicht zu trocken wird, haben Wolf Nöding und Norbert Hadwiger bei der Auswahl der Location den Kriterien Cocktailqualität und -auswahl wieder besonderes Gewicht verliehen. Das Ergebnis ist das Riz in der Berliner Straße. Los geht's um 19:30 Uhr. Ein kurze Zusage via mixxt ist erwünscht.
3. IA Cocktail Hour in Frankfurt
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12. Oktober 2008
Videos der Future of Web Apps 2008 in London
Es ist schon wieder Herbst, und bei dem trüben Wetter bekommt man auch kein schlechtes Gewissen, wenn man mal etwas Zeit in stickigen Konferenzsälen verbringt, um guten Vorträgen zu folgen, oder vor dem Rechner, um sich deren Aufzeichnungen anzuschauen. Wie im letzten Beitrag bereits angemerkt, sind die Veröffentlichungen um so wertvoller, je mehr Informationen des Vortrags damit vermittelt werden. Slides in Verbindung mit einer Tonspur sind da schon ganz gut, besser noch sind natürlich Videoaufzeichnungen. Ein weiteres Qualitätskriterium ist die Zeit, die bis zur Veröffentlichung verstreicht. In diesem Fall ist selbstverständlich weniger mehr. So gesehen wurde bei der Future of Web Apps in London alles richtig gemacht: Die Konferenz ist vor gerade zwei Tagen zuende gegangen, die ersten Videos waren bereits gestern online.
Videos der Future of Web Apps 2008 in London
9. Oktober 2008
Slides und Handout der EuroIA 2008
Seit gestern stehen die Slides aller Vorträge der Europe's Fourth Information Architecture Summit (EuroIA) auf SlideShare zur Verfügung. Es ist sehr erfreulich zu sehen, dass in den meisten Fällen die Gestaltung der Slides von Vorträgen in der IA Community mittlerweile den grundlegenden Regeln von Präsentationen entsprechen. Durch die damit verbundene Reduktion auf das Wesentliche fällt es jemandem, der nicht bei der Präsentation anwesend war, jedoch recht schwer, die Inhalte der Präsentation vollständig zu erfassen. Zum einen natürlich ein weiterer Grund, an den Konferenzen selbst teilzunehmen. Für einige Speaker außerdem Anlass, ihre Präsentationen zusätzlich in schriftlicher Form zusammenzufassen und zu veröffentlichen. Im Falle EuroIA 2008 taten das zum Beispiel Ruud Ruissaard und Peter J. Bogaards für die Präsentation Why information architects are needed in the kitchen, sowie Victor Lombardi mit seinem Vortrag Concept Design Tools for Information Architecture. Darüber hinaus sind in dem Handout der Konferenz , das man als PDF-Datei herunterladen kann, Zusammenfassungen aller Präsentationen zu finden.
Slides der Vorträge der EuroIA 2008
Handout der EuroIA 2008 (PDF)
24. September 2008
InfoCamp Berlin
Nach dem Vorbild des InfoCamp Seattle, einer so genannten un-converence für Informationsarchitekten und Designer, veranstalten die nimmermüden Jan Jursa und Sabine Stoessel am Freitag, dem 14. November, ab 10:00 Uhr im newthinking store das InfoCamp Berlin. Fast 50 Personen haben bereits ihre Teilnahme angekündigt, dennoch besteht noch Bedarf an Vortragenden. Die Teilnahme ist dank eines Sponsors (der überraschender Weise noch geheim ist, Informationsarchitektur und Marketing scheinen doch noch immer mal wieder nur unter Schwierigkeiten vereinbar zu sein) kostenlos.
InfoCamp Berlin
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18. September 2008
Kulturelle Aspekte des Interaktionsdesigns
Immmer häufiger haben Web-Projekte pan-europäisches oder weltweites Ausmaß. Gute Gründe dafür gibt es genug. Gestaltung, Inhalte und Applikationen lassen sich zentral kontrollieren, sowie kostengünstig pflegen und erstellen. Dass kein User dem anderen gleicht, wissen und berücksichtigen wir in der Regel, dass sie sich aber nicht nur in ihren Zielen, Erfahrungen und ihrem Können voneinander unterscheiden, sondern besonders auch durch ihren kulturellen Hintergrund, hat in der Praxis häufig zu wenig Einfluss auf den Entwicklungsprozess. Die neueste Ausgabe des International Journal of Design beschäftigt sich mit den kulturellen Aspekten des Interaktiondesign und bietet eine Sammlung verschiedener aktueller Veröffentlichungen zu diesem Thema.
International Journal of Design: Cultural Aspects of Interaction Design
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16. September 2008
A damn thing is a damn thing is a damn thing
Wer wissen möchte, was das Board vom Information Architecture Institute derzeit bewegt (oder eben nicht) und sei es nur aus Voyeurismus, der ist mit dem Protokoll eines Meetings zur so genannten Open IAI initiative, das Jorge Arango verfasst hat und der dazugehörigen Diskussion gut bedient.
Jorge Arango: Thoughts on the Open IAI initiative
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28. August 2008
"Separate the excellent information architects from the rest"
Eigentlich wissen wir es alle schon, dennoch ist es immer mal wieder gut, daran erinnert zu werden, was denn einen guten Informationsarchitekten ausmacht. Ganz aktuell hat sich dazu Donna Spencer (ehemals Maurer) in einem Interview mit Jared Spool dazu geäußert, aus dem er einige Ausschnitte unter dem Titel Four Essential Skills for Information Architects in seinem Blog veröffentlicht hat. Lesenswert auch für alle, die noch gar keine Informationsarchitekten, es aber möglicherweise werden wollen. Einzig die Idee, dass "mini redesigns of a section of a site" effektiver seien als "big redesigns" halte ich aus meiner eigenen Erfahrung für keine besonders gute.
Four Essential Skills for Information Architects
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22. August 2008
Session Slides der UX Week 2008
Seit einigen Jahren veranstaltet die von Peter Merholz und Jesse James Garrett gegründete Adaptive Path die UX Week, dieses Jahr vom 12. bis 15. August in San Francisco. Leider war ich nicht dort, denn ich habe mir gerade erzählen lassen, dass sowohl die Location als auch die Vorträge und Workshops sehr ansprechend waren. So bleiben mir neben mündlichen Berichten und vielen Fotos, die Session Slides, von denen gestern einige veröffentlicht wurden, weitere sollen folgen.
Session Slides der UX Week 2008
19. August 2008
2. IA Cocktail Hour in Frankfurt
Auch wenn der End90er-Traum von der Anything-Anytime-Anywhere-Vernetzung mittlerweile in weiten Bereichen Realität geworden ist, geht doch nichts über einen gelegentlichen Plausch von Angesicht zu Angesicht. Am 22. 08. 2008 bietet sich für alle IAs (und selbstverständlich für alle Konzepter und Media System Designer und UX Architects, - Planner, - Designer und Usability Consultants, - Experts, - Professionals und Interaction Irgendwas sowie deren Bekannte und Verwandte) im so genannten Rhein-Main-Gebiet die Gelegenheit dazu. Wolf Nöding und Norbert Hadwiger laden zur 2. IA Cocktail Hour. Diesmal wurde das Leon Garcias am Main Plaza als Treffpunkt ausgewählt. Etwas intimer als die Location des ersten Treffens, mit sehr schönem Blick auf die Skyline und die Weseler Werft. Und für mich in maximal 4 Minuten (zu Fuß) zu erreichen. Gut gemacht, Jungs!
2. IA Cocktail Hour in Frankfurt
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17. August 2008
"What's Design Mean to You?"
Die reboot 10, das "community event focused on digital change and culture", fand am 26. und 27. Juni 2008 in Kopenhagen statt. Leider sind die Videos der diesjährigen Vorträge und Workshops noch nicht auf die Website gelangt. Bis dahin kann man aber in den jüngst veröffentlichten Interviews, in denen der in den letzten 10 Jahren in Hamburg lebende Webdesigner Matt Balara zahlreichen Speaker der Konferenz die Frage "What's Design Mean to You?" stellt, einiges über deren aktuelles Designverständnis erfahren.
"What's Design Mean to You?"
"What's Design Mean to You?" mit Thomas Vander Wal (wg. inkorrektem Tagging separat aufgeführt)
1. August 2008
Geben und Nehmen
"Calling all designers, developers, information architects, project managers, writers, editors, marketers, and everyone else who makes websites." A List Apart ruft erneut alle an der Erstellung von Websites beteiligten Disziplinen auf, im Rahmen einer Umfrage Angaben über ihre Berufsbezeichnungen, Arbeitssituationen und Gehälter zu machen. Letztes Jahr nahmen fast 33.000 Menschen daran teil, die erfassten Daten wurden in einem 81seitigen Bericht zusammengefasst, der sehr interessante Einblicke in die Berufslandschaft rund um das Webdesign erlaubt. Abgesehen von Großbritannien war Europa in der letztjährigen Umfrage leider kaum repräsentiert. Da sich die Situation aus den englischsprachigen Ländern nicht unbedingt direkt auf die hiesigen Verhältnisse übertragen lässt, wäre es großartig, wenn die europäische Beteiligung dieses Mal deutlich stärker ausfallen würde: Ein paar Informationen (anonym) geben und dafür eine sehr wertvolle Auswertung der gesammelten Daten erhalten. Ein fairer Deal, denke ich.
The Survey for People Who Make Websites 2008
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28. Juli 2008
Das Leseverhalten jugendlicher Web-Nutzer
Gestern hat die New York Times unter der Überschrift Online, R U Really Reading? den ersten aus einer Reihe von Artikeln veröffentlicht, in der beschrieben wird, wie das WWW das Leseverhalten verändert. Im Fokus des ersten Teils stehen Kinder und jugendliche Web-Nutzer. Insgesamt sehr lesenswert, man darf auf die nachfolgenden Artikel gespannt sein.
New York Times: Online, R U Really Reading?
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